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Mit einem herbstlichen Pflanzenmarkt im Hessenpark läuten der Hessische Gärtnereiverband und das Freilichtmuseum Hessenpark am 4. und 5. September 2010 das große Finale der Gartensaison ein. Die Veranstaltung, die alljährlich im Mai und September immer mehr Besucher anlockt, hat sich mittlerweile zu einem festen Termin für alle Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber entwickelt. Denn mit dem umfangreichen botanischen Sortiment und dem historischen Ambiente des Veranstaltungsortes zählt der Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum Hessenpark nicht nur zu einer der wichtigsten Verkaufs- und Informationsausstellung für alle Hobbygärtner, sondern auch zu den größten Gartenmärkten in Hessen.
Im Mittelpunkt des herbstlichen Pflanzenmarktes im September stehen wieder einmal Pflanzenraritäten und botanische Besonderheiten aus der ganzen Welt, die sonst nur selten zu finden sind. Kenner und Liebhaber können sich vor der historischen Kulisse zahlreicher Fachwerkhäuser bei den rund 80 internationalen Ausstellern auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Pflanzenwelt begeben und dabei den einen oder anderen botanischen Schatz finden. Darüber hinaus scheint die Liste der Pflanzen unendlich zu sein: Das Sortiment beim Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum Hessenpark reicht von farbenfrohen Herbstblühern fürs Beet über seltene Kübelpflanzen, Blumenzwiebeln und Knollen sowie alte Kultur- und Wildpflanzen bis hin zu Stauden, Gräsern, Kräutern, Gehölzen und Bambuspflanzen. Ganz besonders freuen können sich die Besucher auf das außergewöhnliche Angebot an Kürbissen in allen Farben und Formen, das ein Spezialaussteller für den Pflanzenmarkt im Hessenpark mitbringt. Abgerundet wird das vielfältige Pflanzensortiment mit praktischen und exklusiven Gartenaccessoires – von der hochwertigen Gartenschere bis zu ausgefallenen Figuren und Zierelementen. Mit ihrem botanischen und gärtnerischen Fachwissen geben die Aussteller zudem nützliche Tipps und haben pfiffige Ideen für Haus, Hof und Garten.
Spezielle Hilfe für kranke Pflanzen bietet zudem ein Pflanzendoktor des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen, der eigens für den Pflanzenmarkt seine Praxis mit speziellen Instrumenten in das Freilichtmuseum verlegt. So kann er beispielsweise anhand eines Binokulares Schädlinge und Krankheiten an Pflanzen genau bestimmen, die weitere Behandlung verordnen und Ratschläge zum Pflanzenschutz geben. Wer eine genaue Diagnose vom Pflanzendoktor haben möchte, sollte unbedingt seine kranken Pflanzen oder zumindest Zweige oder Blätter davon zum Pflanzenmarkt mitbringen. Das Beste daran: Die genaue Diagnose vor Ort gibt es beim Pflanzenmarkt im Hessenpark zum Nulltarif.
Dass der Pflanzenkauf während des Marktbesuchs nicht zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wird, dafür sorgen fleißige Helfer, die mit ihren Karren die Einkäufe der Besucher sicher zu einer Sammelstelle bringen, von wo sie dann von ihren Besitzern bequem mit dem Pkw abgeholt werden können. So kann jeder ungestört das vielfältige Angebot der Pflanzenspezialisten durchstöbern, ohne Tüten oder Kisten schleppen zu müssen.
Ein attraktives Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Fachvorträgen aus der Pflanzenwelt, Kräuterführungen über das Gelände des Freilichtmuseums und ein kurzweiliges Kinderprogramm runden den Pflanzenmarkt im Hessenpark ab und machen die Veranstaltung zu einem Ausflugsziel für die ganze Familie.
Eine ausführliche Liste mit allen Ausstellern findet man im Internet unter www.pflanzenmarkt-hessenpark.de.
Geöffnet ist das Freilichtmuseum am 4. und 5. September von 9 bis 18 Uhr. Der Einlass erfolgt an beiden Tagen bis 17 Uhr. Für den Pflanzenmarkt gelten die regulären Eintrittspreise des Hessenparks.
Pflanzenmarkt im Freilichtmuseum Hessenpark
Samstag, 4. Mai und Sonntag, 5. September 2010
Öffnungszeiten an allen Tagen:
Pflanzenmarkt 9-18 Uhr
Einlass bis eine Stunde vor Schließung
Eintritt:
Es gelten die regulären Eintrittspreise des Freilichtmuseums Hessenpark.
Weitere Informationen
www.pflanzenmarkt-hessenpark.de oder
www.hessenpark.de
Fusionen, knallharter Wettbewerb und Kostensteigerung – das sind nur drei Faktoren, die die Gartenbaubetriebe in der heutigen Zeit vor Herausforderungen stellen. Der diesjährige Zierpflanzenbautag Südwest am 08. September 2010 in der Forschungsanstalt Geisenheim steht unter dem Motto „Neue Wege gehen“ und zeigt Strategien für Gartenbaubetriebe auf, um sich diesen Herausforderungen erfolgreich stellen zu können.
Der deutsche Gartenbau befindet sich derzeitig in einer Phase rasanter Veränderungen. Märkte schmelzen, Unternehmen fusionieren, traditionelle Sparten lösen sich auf oder werden immer vielseitiger. Mit namhaften Referenten und interessanten Fachvorträgen zeigen die Veranstalter des Zierpflanzenbautags Südwest am 08. September 2010 unter dem Titel „Neue Wege gehen“ Strategien für den Aufschwung im Gartenbau auf. Nach Eröffnung und Begrüßung durch Professor Dr. Hans-Reiner Schultz von der Forschungsanstalt Geisenheim, Hessens Agrar-Staatssekretär Mark Weinmeister und Karl-Ludwig Haller vom Hessischen Gärtnereiverband behandelt Diplom-Psychologo Gernod Pfeiffer in seinem Vortrag „Zu neuen Ufern auf alten Schiffen?“ den Reiz des Neuen. Ihm folgt Günter Bayer vom Landesverband Gartenbau Rheinland mit dem Thema „Konzentrieren und investieren – Konzepte vom Niederrhein. André Bornschein von FloriPro Services der Syngenta Seeeds GmbH setzt sich mit der Frage „Syngenta – Quo vadis?“ auseinander. Friedrich Reim vom Blumenhaus Reim aus Veitshöchheim setzt mit seinem Vortrag „Main-Ideen – Kommunikation und Netzwerke“ den Schlusspunkt am Vormittag. Am Nachmittag werden in zwei parallel stattfindenden Gruppenveranstaltungen die Themen „Saisonpflanzen – neue Produkte für neue Märkte“ sowie „Neue Wege zu gesunden Pflanzen“ behandelt. Den Abschluss bildet Pfarrer Friedolf Jötten mit dem Vortrag „An Misserfolgen wachsen“. Moderiert wird der Zierpflanzenbautag Südwest von Professor Dr. Ludger Hendriks von der Forschungsanstalt Geisenheim. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentieren auch in diesem Jahr namhafte Firmen der Gartenbaubranche beim Marktplatz der Ideen und Neuheiten Innovationen für die nächste Saison. Veranstalter sind die Forschungsanstalt Geisenheim, der Hessische Gärtnereiverband, die Landesverbände Gartenbau Rheinland-Pfalz und Saarland, die Fachhochschule RheinMain, das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz, die Ehemaligenverbände aus Neustadt/W. und Geisenheim und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen mit seinen Beratungseinrichtungen.
Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber können es kaum noch abwarten: Bis zum Start der Sommersaison Ende April sind es nur noch wenige Tage. Lust auf farbenfrohe Beete, Balkone und Terrassen machen die Gärtnereien in Hessen mit ihrer Wahl der Beet- und Balkonpflanze des Jahres. Eine Goldstroblume mit dem spritzigen Namen Sunnyboy wurde von Zierpflanzenexperten aus Hessen und Baden-Württemberg zur Beet- und Balkonpflanze des Jahres 2010 gekürt und rückt damit in den Mittelpunkt des riesigen Sommerpflanzensortimentes.
Hinter dem Sunnyboy verbirgt sich eine Strohblume mit der botanischen Bezeichnung Bracteantha bracteata „Totally Yellow“, die mit ihren großen, gefüllten und goldgelben Blüten sowie ihrem kompakten Wuchs besticht. Das macht die Pflanze zu einem echten Hingucker – und das von Anfang April bis zu den ersten Frösten im Oktober. Außer regelmäßiges Gießen benötigt die Pflanze kaum Pflege und fühlt sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen besonders wohl. Hin und wieder sollten alte Blüten entfernt werden.
Mit ihrem intensiven Goldgelb lässt sich der Sunnyboy wunderbar kombinieren; beispielsweise in Balkonkästen, Ampeln oder Kübel. Grundsätzlich gilt: Gepflanzt wird, was gefällt. Der Trend geht in diesem Jahr eindeutig zu bunt bepflanzten Kästen. Aber auch als einzelne Pflanze macht der Sunnyboy auf jedem Balkon und jeder Terrasse eine traumhafte Figur. Die goldgelben Blüten bilden dabei einen einzigartigen Kontrast zur dunkelgrünen Farbe seines Laubs.
Bei aller Vorfreude auf die bevorstehende Saison sollten Gartenfreunde und Hobbygärtner jedoch einen Termin auf jeden Fall abwarten: Nach den „Eisheiligen“ ab Mitte Mai ist die Gefahr der Nachtfröste vorbei und die frostempfindlichen Balkonpflanzen können endlich ihr Sommerquartier beziehen. Ab diesem Zeitpunkt garantiert auch Sunnyboy getreu seines Namens sonnigen Blütenspaß.
Information:
Bereits zum siebten Mal haben Zierpflanzenexperten des Hessischen Gärtnereiverbandes, des Württembergischen Gärtnereiverbandes und des Verbandes Badischer Gartenbaubetriebe eine „Beet- und Balkonpflanze des Jahres“ gekürt. Dieser Titel wird seit 2004 jährlich einer Beet- und Balkonpflanze verliehen, die sich aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften vom restlichen Sortiment der Sommerblüher abhebt. Da fast alle Sommerpflanzen mit ihrer Schönheit glänzen können, spielen dabei Faktoren wie beispielsweise Blühdauer, Robustheit oder die Resistenz gegen Krankheiten eine große Rolle. Unterstützt werden die Zierpflanzenexperten von wissenschaftlicher Seite: Die bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim testet über Jahre hinweg zahlreiche Neuheiten im Beet- und Balkonpflanzensortiment. Die Ergebnisse fließen in die Auswahl der Balkonpflanze des Jahres ein.
Die Beet- und Balkonpflanze 2004 – 2010:
2004 Hängebegonie ‚Champagner’
2005 Pelargonie Angeleyes ® „Knutschfleck“
2006 Impatiens Cameo Neo ® „Liebesperlen“
2007 Pelargonie „Caliente“
2008 Susi Sorglos – Calibrachoa Callie Deep Yellow
2009 Schneeprinzessin – Lobularia Snow Princess
2010 Sunnyboy – Bracteantha bracteata “Totally Yellow”